

Zahlreiche junge Bands waren der Einladung der Bigband der Holderbergschule zur diesjährigen Bandnight am 26. Mai gefolgt, geleitet von der Musiklehrerin Beate Czymek. Bei strahlend blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen konnten die zahlreichen Zuschauer ein abwechslungsreiches Programm auf dem Schulhof der Holderbergschule genießen.
Den Auftakt gestalteten die Gastgeber: die Bigband der Holderbergschule. Die 13 Mitglieder trugen einfühlsam bekannte Songs wie „Hold the line“ oder „Wonderwall“ in einer neuen Bigband Version vor. Dann folgten Darbietungen der sechs außerschulischen Bands, darunter auch „Come n Jazz“ der Wilhelm-von-Oranien Schule, die Gewinner des Regionalwettbewerbs „Schulen in Hessen musizieren“. Am folgenden Tag stand die Fahrt nach Wiesbaden zum Landeswettbewerb an. Die Leistungen des regional bekannten und exzellenten Drummers der Band – Lukas Sosna – ein weiterer ehemaliger Holderbergschüler, konnte im Lauf des Abends sogar in drei Bands bewundert werden. Überrascht wurden die Zuhörer durch ein breites Spektrum musikalischer Unterhaltung: jazzige Töne wechselten sich ab mit fetzigen Songs, darunter „Last Resort“ von Papa Roach, intoniert von der Band „Fanta 5 1/2“, bestehend auf den fünf 10-Klässlern mit ihrer Leadsängerin Marlene Stahl und dem Sechstklässler Josias Riedel. Laut grölend performte die mittlerweile schon überregional bekannte Band AMEND mit ihrem Leadsängern Hendrik Stahl und Julius Zapf den Nu-Metal Song „Break Stuff“ von Limp Bizkit. Dann ging es ruhiger zu: Die Zwillinge Emely und Hanna Schulz sorgten für eine weitere musikalische Facette mit ihren harmonisch und gut intonierten zweistimmigen Chansons, begleitet auf dem Klavier und der Gitarre. Die Band „Outcast“ mit der ehemaligen Holderbergschülerin Mia Stenger rundete den beeindruckenden Abend mit rockigen Songs „Teenage Dirtbag“ von der Band Weatus.
Durch den Abend führten auf charmante Art und Weise die Moderatorinnen Esther Roth (9G1) und Emily Schneider (10G1). Für den technischen Support der Bandnight war die Technik-AG unter Leitung von Christoph Deis zuständig. Die 9R1 sorgte für das leibliche Wohl, zusammen mit ihrem Klassenlehrer Sven Gericke.
Die Organisatorin Beate Czymek freute sich über den in jeder Hinsicht gelungenen Abend: „Es ist faszinierend zu sehen, welche musikalische Wandlungsfähigkeit die jungen Musikerinnen und Musiker bei ihrem privaten Engagement an den Tag legen. Die exzellenten musikalischen Leistungen, die wir heute Abend gesehen haben, sind zunächst die Früchte der intensiven Arbeit in den Musikklassen, die ab der 5. Klasse an der Holderbergschule angeboten werden. Die Gründung von privaten Bands zeigt, dass die Musik ein fester Bestandteil des Lebens der Jugendlichen geworden ist. Was will man als Musikpädagogin mehr?“
