„Safe Place“: Gemeinsam gegen Stress angehen Fünfte Realschulklassen lernen Strategien zur Stressbewältigung

von | 3.07.2026

Vier Monate lang beschäftigten sich die Fünftklässler des Realschulzweigs der Holderbergschule mit dem Thema „Stress“ und „Stressbewältigung“, unter der Leitung der Sozialpädagogin Anne Keßler, dem Sozialpädagogen Tim Meyer und der Schulseelsorgerin und Lehrerin Karina Radünz. In dem Projekt sollten die Schülerinnen und Schüler lernen, mit belastenden Situationen besser umgehen zu können. So lernten sie beispielsweise Strategien zur Stressbewältigung sowie ihre Gefühle zu reflektieren. Konkrete Übungen waren das „Stressbarometer“, Achtsamkeitsübungen und Teamspiele. Da Stress im Leben nicht vermeidbar ist und viele Kinder und Jugendliche besonders unter Stress leiden, ist dieses Projekt sehr sinnvoll, um eine gesunde Entwicklung zu durchlaufen. Diese Einschätzung zeigte sich auch in den positiven Rückmeldungen der Fünftklässler und deren Eltern. Am beliebtesten unter den neu erlernten Strategien waren die Atemübungen.
Fazit des Projekts: Es ist wichtig, unangenehme Gefühle wie Angst, Wut oder auch Überforderung frühzeitig wahrzunehmen und dann mit den erlernten Strategien gegenzusteuern. Auch eine optimistische Einstellung und ein lösungsorientiertes Denken sind wichtige Faktoren. Schlussendlich sollte das Projekt auch Denkanstöße geben, inwiefern die Schule und der Klassenraum als sicherer Ort dienen kann. Als nützlicher Nebeneffekt wurde die Verbesserung des Klassenklimas festgestellt. Darüber freuten sich die Klassenlehrerinnen Sandra Becker, Kristin Grau, Jenne Wagener gemeinsam mit der Projektleitung. Alle Beteiligten wollen das Erlernte regelmäßig im Schulalltag einbauen.
Auch für die neuen Fünftklässler soll das Präventionsprojekt „Safe Place“ angeboten werden.

Weitere Infos finden sich hier:
https://kultus.hessen.de/schulsystem/schulpsychologie/safe-place-training-fuer-schuelerinnen-und-schueler


Weitere Beiträge