KomPo7 – Berufsvorbereitung an der HolderbergschuleLandesweites Kompetenzfeststellungsverfahren für die Siebtklässler

von | 19.04.2026


Vom 16. bis 19. März 2026 nahmen insgesamt 93 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen des Realschul- und Hauptschulzweigs am landesweiten Kompetenzfeststellungsverfahren KomPo7 teil. Jede Schülerin und jeder Schüler durchlief das Verfahren an zwei Tagen. Die Klassen 7R1 und 7R2 nahmen vom 16. bis 17. März 2026 teil, während die 7R3 und 7H1 am 18. und 19. März 2026 folgten. Die Organisation des Projekts lag federführend bei Sandra Becker und Sven Gericke.
Für die Durchführung wurden die Schülerinnen und Schüler in gemischte Kleingruppen von jeweils vier Personen eingeteilt. Innerhalb dieser Gruppen arbeiteten sie sowohl einzeln als auch gemeinsam an verschiedenen Aufgaben, um ihre Interessen, Stärken und Teamfähigkeit zu erkunden. Dabei wurden sie von Lehrkräften beobachtet. Jeweils eine Lehrkraft begleitete dabei eine Kleingruppe von maximal vier Schülerinnen und Schülern. Die gewonnenen Erkenntnisse flossen in ein individuelles Kompetenzprofil ein, das den Schülerinnen und Schülern am Ende des Verfahrens erklärt und überreicht wurde.
Bereits im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler im Fachunterricht einen Selbsteinschätzungsfragebogen zu ihrem Arbeits-, Sozial- und Lernverhalten ausgefüllt, sowie das Berufsfeld-Heft „Mein Berufsfeld“, in dem unterschiedliche Berufsfelder jeweils mehreren Bildern zugeordnet waren, bearbeitet. Die Bilder zeigten Auszubildende bei berufstypischen Tätigkeiten in realen Arbeitsumgebungen. Durch eine dreistufige Bewertungsskala konnten insgesamt 97 Bilder eingestuft werden um eine individuelle Gewichtung der persönlichen Interessensgebiete zu erhalten.
Am ersten Tag von KomPo 7 standen praktische Teamaufgaben im Fokus. Die Teilnehmenden bauten unter anderem eine Brücke aus Papier, die ein Modellauto tragen musste, sowie ein „Ei-Rettungssystem“ aus Strohhalmen, das verhindern sollte, dass ein rohes Ei bei einem Fall aus 2,5 Metern Höhe zerbricht. Diese Aufgaben förderten Teamarbeit, Problemlösungskompetenz und kreatives Denken.
Am zweiten Tag lag der Schwerpunkt auf dem sogenannten „Job Interview“. Hierfür erklärten sich die Bosch Thermotechnik GmbH, die Firma Bretthauer, der DRK Rettungsdienst Mittelhessen, die Firma Outokumpu sowie die Firma Straßen- und Tiefbau Scheld bereit, den Schülerinnen und Schülern Fragen zur Arbeitswelt zu beantworten und Einblicke in ihre Berufe zu geben. Für viele Teilnehmende war dies die erste intensive Auseinandersetzung mit der Berufswelt. Im Anschluss werteten die Kleingruppen die Berichte der Unternehmensvertreter aus, hielten die wichtigsten Informationen auf Plakaten fest und präsentierten ihre Ergebnisse.
Die beiden Tage wurden von allen Beteiligten als sehr intensiv wahrgenommen. Besonders die individuellen Erkenntnisse zu eigenen Stärken und Schwächen standen im Mittelpunkt und stellten für alle Teilnehmenden einen großen Gewinn dar.
Die Holderbergschule bedankt sich herzlich bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Vertreterinnen und Vertretern der Bosch Thermotechnik GmbH, der Firma Bretthauer, dem DRK Rettungsdienst Mittelhessen, der Firma Outokumpu sowie der



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