„Plastikmüll im Meer“ - ein Umweltprojekt der 10R2 der Holderbergschule

Wie viel Plastik schwimmt eigentlich in unseren Meeren? Warum ist Plastik nicht gut für unsere Erde? Welche Folgen hat die Vermüllung der Ozeane für Tiere, Natur und Menschen? Was kann man gegen den Plastikmüll unternehmen?

Nach abgeschlossener Arbeit: zufriedene Gesichter.

Auch in den Büschen findet sich Müll.

Vier Schülerinnen der 10R2 mit blauem Müllsack.

Jedes Papierchen wird mithilfe des Müllpickers entsorgt.

Mit diesen Fragen startete die Klasse 10R2 der Holderbergschule das Umweltprojekt im Fach Politik und Wirtschaft, unter Leitung der Fachlehrerin Kristin Grau. Zuerst wurde ausgiebig zu dem aktuellen Thema im Internet und in der Fachliteratur recherchiert, bevor die wichtigsten Fakten und Folgen von allen Arbeitsgruppen auf großen Informationsplakaten zur besseren Übersicht festgehalten wurden. In Kleingruppen erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler Lösungsansätze des Plastikmüllproblems, bevor diese im Klassenverband vorgestellt und anschließend diskutiert wurden. Die Klasse 10R2 gelangt zu der Überzeugung, dass die Politik zusammen mit der Wirtschaft die Hauptverantwortung trägt und sich diesem Problem annehmen muss, indem sie beispielsweise weniger Plastik produziert oder nach Ersatzstoffen sucht.
Aber auch die Einzelperson muss Verantwortung übernehmen, indem sie z. B. beim Einkaufen auf Plastikverpackungen verzichtet oder durch Stofftaschen ersetzt und vermeidet, dass der Verpackungsmüll erst gar nicht in die Umwelt gelangt, sondern recycelt wird. Im weiteren Verlauf des Politik- und Wirtschaftsunterrichts entwarfen die Jugendlichen am Computer Informationsbroschüren und Flyer, die die Leser über das Plastikproblem aufklären und umsetzbare Lösungsansätze für den Einzelnen aufzeigen. Ebenfalls erstellten die Schüler zwei Videoprojekte, die informativ auf das Müllproblem und dessen Auswirkungen aufmerksam machen. Besonders gelungen ist hierbei die „Strichmännchen-Story von Herbert“, welche den Weg des Plastikmülls sowie die Folgen sehr anschaulich darstellt.
Als Abschluss des Unterrichtsprojektes stand ein Clean-up (Müllsammelaktion) an, bei welchen die Zehntklässler mit Müllpicker, Handschuhen, Schubkarre und Müllsäcken ausgerüstet, Eibelshausen von Plastikmüll befreiten. Bei dieser Aktion wurden 43,3 kg Müll aufgesammelt.