Naturwissenschaften zum Anfassen

MINT-on-Tour zum sechsten Mal zu Gast an der Holderbergschule

Zwei Schüler der 7G1 präparieren ihren Handwärmer.

Die Schulleiterin Andrea Rink besucht die 7R1 und lässt sich die Versuche erläutern.

Ein Schüler der 7R1 bestimmt die Temperatur des Taschenwärmers mit Hilfe eines Digitalthermometers.

Ein Styropor-Tuben-Boot wird durch einen Schüler der 7H präpariert.

Zwei Siebtklässler basteln ihr Styropor-Tuben-Boot.

Mit Begeisterung basteln zwei Schülerinnen einen Mini-Dragster.

Die selbst gebastelten Boote werden durch thermische Energie angetrieben

138 Schülerinnen und Schüler der Holderbergschule erlebten vom 11. – 13. Februar die Naturwissenschaften praxisnah: An drei Tagen wurde das Thema „Energie“ erarbeitet, aber nicht anhand von Texten, sondern durch interessante Experimente, unter Anleitung von Studierenden der Universität Siegen. Die Unterthemen „elektrische Energie“, „thermische Energie“ sowie „mechanische Energie“ mündeten in verschiedenen Konstruktionen, wie Pommesschalenbatterien, kleine Dragster und beeindruckende Styropor-Tubenboote, die auf dem Wasser ihre Bahnen zogen.

An einem Tag stand die Herstellung und Inbetriebnahme eines Taschenwärmers aus Eisenpulver, Aktivkohle und Zitronensaft im Vordergrund. Durch eine chemische Reaktion wird hier chemische Energie in Wärmeenergie umgewandelt. Dazu muss der Taschenwärmer nach dem Zusammenmischen der Chemikalien lediglich geschüttelt werden

Als Konstruktionsgrundlage dienten das Begleitheft, mit schülergerechten, illustrierten Anleitungen und Hintergrundinformationen sowie die Anweisungen der Studentinnen und Studenten.

Jedes Experiment wurde im anschließenden, lebhaften Unterrichtsgespräch wissenschaftlich erklärt. Die Studierenden zeigten sich beeindruckt über die rege Beteiligung in ihren Gruppen. Selbstredend durften die Konstruktionen mit nach Hause genommen werden.

Zum sechsten Mal wurde diese pädagogisch wertvolle, motivierende Veranstaltung an der Holderbergschule durchgeführt. „Wir sind sehr glücklich darüber, dass sich die Zusammenarbeit mit der Universität Siegen in den letzten Jahren so erfolgreich etabliert hat.

Die Siebtklässler erhalten in diesem Rahmen eine motivierende Einführung in den Energiebegriff, auf die man in den folgenden Jahren im Physik- oder Chemieunterricht gut zurückgreifen kann. Die meisten Schüler erinnern sich auch noch ein Jahr später gut an die hier durchgeführten Versuche.“

Der Förderverein spielt bei der Finanzierung des Eigenanteils der Schule eine große Rolle: Er übernimmt zwei Drittel der Materialkosten. Wie gewohnt wurde den Studierenden an den drei Tagen ein warmes Mittagessen in der Schulmensa spendiert.