NABU nistet sich an der Holderbergschule ein Naturparkschüler bauen Nistkästen für Meisen und Co.

Stolz präsentieren die Sechstklässlerinnen ihre Produktion.

Auch Fabian, Felix, Fabio und Ebu (v.l.) freuen sich.

Gelungene Arbeiten!

Nachdem der NABU Eibelshausen und die Holderbergschule im vergangenen Jahr gemeinsam eine Insektenwiese auf der schuleigenen Streuobstwiese angelegt hatten, fand diese im wahrsten Sinne des Wortes „fruchtbare“ Zusammenarbeit letzte Woche ihre Fortsetzung.

Nur zu gerne folgte Marko Dorndorf vom NABU der Einladung von Janine Strycker, der Initiatorin der Naturparkschule, und kam an die Holderbergschule. Nistkästen sollten mit Sechstklässlern gebaut werden. Das Bauen und Anbringen von Nistkästen gehört schließlich zu einer aktiven Naturschutzarbeit und die wird bekanntermaßen seit einigen Jahren an der Holderbergschule groß geschrieben.

Dass im heimischen Umfeld alte und morsche Bäume als Naturhöhlen fehlen und somit künstliche Nistkästen sinnvoll sind, war den jungen Naturparkschülern schnell klar. So machten sie sich mit großem Eifer an die Arbeit und nahmen an den vom NABU gesponserten Hölzern Maß. Sie bohrten, hämmerten und schraubten, bis jeder einen eigenen Nistkasten gebaut hatte. Das kostete Augenmaß, Geduld und Zeit, denn letztendlich sollte der Kasten den Anforderungen der heimischen Vogelwelt entsprechen. Dabei war die Größe des Einfluglochs von 28 Millimetern Durchmesser  genau so zu bedenken wie die kleinen Löcher im Boden des Kastens. „Diese sind nämlich für die Belüftung und Entfeuchtung enorm wichtig“, wie Marko Dorndorf den engagierten Schülern erklärte. Zum Schluss wurden die Nistkästen noch geflammt, damit sie wetterbeständig und robust sind. Denn nur so ist gewährleistet, dass Meisen und Co viele Jahre rund um die Holderbergschule ein Nest oder eine warme Schlafstube finden.