„MINT-on-Tour“ zum dreizehnten Mal an der Holderbergschule Zwei Tage spannender naturwissenschaftlicher Experimente für die Jahrgangsstufe 7

Erstellt von Dr. Ulrich Kaltenbrunner |

In diesem Jahr war das MINT-on-Tour-Projekt der Universität Siegen bereits zum 13. Mal an der Holderbergschule zu Gast. Ziel des Projekts ist es, Schülerinnen und Schülern schon im Jahrgangsstufe 7 den zentralen naturwissenschaftlichen Energiebegriff anhand alltagsnaher Experimente erfahrbar zu machen.
Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Patrick Zapf, der Tutorensprecherin der Universität Siegen sowie Dr. Ulrich Kaltenbrunner aus dem Fachbereich Naturwissenschaften der Holderbergschule, ging es direkt in die zweitägige Praxis: Mit großer Neugier und sichtbarer Begeisterung starteten die Siebtklässler im Klassenverband in die Experimentierphase rund um das Thema „Energieumwandlung“.
So wurde beispielsweise ein Modellauto konstruiert, bei dem die Spannenergie eines Gummibandes in Bewegungsenergie umgewandelt wird. In einem weiteren Versuch bauten die Schülerinnen und Schüler einen sogenannten Taschenofen. Dabei reagiert ein Gemisch aus Eisenpulver, Aktivkohle und Salzwasser mit dem Luftsauerstoff. Dieses Experiment erfolgte unter fachkundiger Anleitung der Tutoren und Beachtung aller Sicherheitsvorgaben. Nach gründlichem Schütteln wurden Temperaturen von bis zu 90 °C erreicht. Eine vergleichbare Technik findet sich im Alltag beispielsweise in Wärmepflastern wieder. Außerdem wurden funktionierende Modelle eines Elektromotors aus einer selbst gewickelten Kupferspule, einem Magneten und einer Batterie gebaut.
Die Schülerinnen und Schüler beteiligen sich mit 3 Euro pro Person an den Materialkosten. Den verbleibenden Betrag übernimmt, wie bisher jedes Jahr, dankenswerterweise der Förderverein der Holderbergschule. Ein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem Förderverein für die finanzielle Unterstützung.

Fabio Nolle, Leo Thomas und Hannes Schmidt (7G2) liefern sich ein Wettrennen mit ihren Rennwagen.
Mika Menne und Johannes Kroha (beide 7G2) diskutieren über den besten "Aufbau" der Pommesschalen-Batterie.
Julius Michel (7R3) misst die Temperatur des Taschenofens mit einem Infrarotthermometer.
Rahman Niazi und Philip Luginbühl (7G2) mit ihren fertigen Rennwagen und einem funktionierenden Modell eines Elektromotors.
Noelia Schamul und Svea Hermann (7G2) betrachten ihre selbst gebastelten Autos. Noch fehlen die Antriebsteile.