Budapest ist eine Reise wert! Erasmus-Projekt „Let’s read again“ klingt in Ungarn aus

Budapest ist eine Reise wert! Zu diesem Schluss kamen die neun Mädchen nach dem Aufenthalt in Ungarn.

Die Gesamtgruppe vor dem Gellert-Denkmal, auf den Treppen sitzend, bei herrlichem Sonnenschein.

Die deutsche Gruppe im „Budapest B“ auf dem Heldenplatz (Milleniumsdenkmal).

Zum letzten Mal im Rahmen des Erasmus+ Projektes „Let’s read again“ machte sich eine Gruppe der Holderbergschule auf den Weg zu einer Lernaktivität in eines der Partnerländer. Ziel war im April die Partnerschule in Budaörs, das 10km von Budapest entfernt ist. Bei strahlendem Sonnenschein und voller Vorfreude machte sich die Gruppe unter Begleitung von Karina Radünz und Monika Terskan-Reinold nach Budapest auf. Am Flughafen wurde die Gruppe bereits sehnsüchtig von den Gastgebern erwartet. Die Wiedersehensfreude war groß. Das Programm während des Aufenthaltes war geprägt von viel Spaß und einem tollen Miteinander. Im Rahmen des Projektes wurden während der Zeit verschiedene Präsentationen zu dem jeweiligen Land, der Region und der Schule gehalten. In Kleingruppen gestalteten die Schülerinnen und Schüler Plakate zu ihren Lieblingsgedichten und gestalteten „visual poems“ zu dem Buch, das im Rahmen des Projektes entstanden ist. Highlight für die Gruppe war sicher die gemeinsame Übernachtung in der Schule, die für viel Freude sorgte. Im Rahmen der Übernachtung lernten die Gäste das Kamishibai Theater kennen und gestalteten zu jeweils 2 Kapiteln des Projektbuches Dialoge und Bilder. Während des Aufenthaltes hatte die Gruppe einen Workshop mit der bekannten ungarischen Kinderbuchautorin Viktoria Bosnyak, der sogar im ungarischen Regionalfernsehen übertragen wurde. In Budapest und bei einem Rundgang in Budaörs übernahmen die ungarischen Jugendlichen die Rolle des Stadtführers und erklärten Wissenswertes zu den Sehenswürdigkeiten. Besonders in Budaörs staunten die deutschen Schülerinnen nicht schlecht, als ihnen viele deutsche Worte auf Straßenschildern und im Heimatmuseum begegneten. Dies liegt daran, dass Budaörs einst eine schwäbische Siedlung war. Nach dem tollen Programm während der Woche war es dann nicht verwunderlich, dass der Abschied am letzten Tag schwerfiel und viele Tränen flossen. Wieder einmal haben die Schülerinnen im Rahmen des Erasmus+ Projektes der europäischen Union die Chance gehabt, unvergessliche Momente zu erleben und neue Freunde zu finden. Glücklicherweise wird der Kontakt zur ungarischen Schule auch nach dem Projekt weiter bestehen, da die ungarische Schule eine Schulpartnerschaft mit der Holderbergschule anstrebt.