„Welcome at Holderbergschool“ … hieß es Ende Mai.

Im Rahmen des von der Europäischen Union geförderten Erasmus+ Projektes „Let‘s read again“ kamen die Koordinatorinnen Charlotte Sperber und Birgitte Thrane Christiansen aus Dänemark, Ines Candial aus Spanien, Vlasta Khabibullin aus Tschechien und Kati Kapusyne aus Ungarn an die Holderbergschule, um während eines länderübergreifenden Projekttreffens gemeinsam mit der Gesamtkoordinatorin Karina Radünz den bisherigen Projektverlauf zu evaluieren.

Druckworkshop im Gutenberg Museum in Mainz

Transnational Meeting: Koordinatorinnen vor den Projektergebnissen in der Schulbibliothek

Begleitet wurden die Koordinatorinnen teilweise von Kolleginnen ihrer Schule, die sehr interessiert daran waren, das deutsche Schulsystem während verschiedener Unterrichtshospitationen zu erleben.

Während der zweitägigen Arbeitsphase sprachen die Anwesenden konstruktiv über die bisherigen Inhalte und Aktivitäten des Projektes und trugen bereits erste Bestandteile für den anstehenden Abschlussbericht für die europäische Union im Oktober zusammen.

Im Anschluss an die intensiven Arbeitsphasen schlossen sich auch gemeinsame Aktivitäten an, wie zum Beispiel eine Wanderung durch die Eschenburger Wälder, ein gemeinsames Grillfest mit allen das Projekt unterstützenden Kollegen und Kolleginnen. Zudem machte sich die Gruppe der Gäste gemeinsam mit der deutschen Koordinatorin auf, um sich noch einmal näher mit dem Projektthema „Let’s read again“ zu beschäftigen. Dazu gab es einen Ausflug nach Mainz, um dort im Gutenbergmuseum und dessen Druckladen das Handwerk des Buchdruckes live zu erleben.

Die Gruppe verbrachte eine tolle und inspirierende gemeinsame Zeit in Deutschland. Leider mischte sich in die Freude über die gelungene Arbeit am Projekt auch etwas Wehmut, da dies das letzte Projekttreffen vor dem Abschluss im Herbst war.

Alle waren sich am Ende einig: die enorme Arbeit, die alle Koordinatorinnen in das Projekt investiert haben, hat letztlich zu dessen Erfolg beigetragen. Alle beteiligten Schülerinnen und Schüler sowie die Kollegien haben durch ihre motivierte Teilnahme am Projekt und ihre zahlreichen Erfahrungen an den Partnerschulen ihre interkulturelle Kompetenz gestärkt und Jugendliche wie auch Erwachsene haben neue europäische Freunde gefunden.