Holderbergschüler setzen sich für den Erhalt der Artenvielfalt ein - Sechstklässler pflanzen 250 Arnikapflänzchen

Max Hommel und Tessa Reeh (6R2) im Einsatz für die Arnika. (Foto: Kathrin Weber)

Arnika, Quelle: Wikipedia

Arnika wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. So manch einer wird das wissen, schließlich hat ihm eine Arnikasalbe schon mal bei Verletzungen oder Gelenkbeschwerden geholfen.

Doch die bekannte Heilpflanze ist gefährdet. Ihre Bestände gehen drastisch zurück.
Deswegen hat die Landschaftspflegevereinigung (LPV) Lahn-Dill gemeinsam mit dem Botanischen Garten Marburg das Projekt „Arnika“ ins Leben gerufen. 10.000 Pflänzchen  hat man bereits im alten Dillkreis gesetzt, um diese gefährdete Heilpflanze wieder im heimischen Raum anzusiedeln.
„Nur zu gerne unterstützt auch die Holderbergschule dieses Projekt, denn schließlich ist uns der Naturschutz als Naturparkschule ein großes Anliegen“, berichtet die Koordinatorin Janine Strycker.

So pflanzten dieser Tage die Sechstklässler gemeinsam mit der LPV-Biologin Anna-Lena Sander 250 Pflänzchen in der Eiershäuser Gemarkung. Dabei war Vorsicht geboten. Unter Coronabedingungen mit Mund-Nasen-Schutz und entsprechendem Abstand wurden die Arnikapflanzen in die Erde gesetzt, die der Botanische Garten aus Samen vorgezogen hatte.
Das hatten die Holderbergschüler im Vorjahr auch versucht, allerdings leider ohne Erfolg. Im Frühjahr war die Aussaat, im August waren die kleinen Pflänzchen pikiert worden. Doch mangels Licht im Herbst sind die Jungpflanzen leider eingegangen.

Damit die nun gepflanzte Arnika aber gut gedeiht, wollen die Schülerinnen und Schüler einen Arnika-Gießdienst einrichten. Denn sollte der kommende Sommer genauso trocken wie die beiden vergangenen werden, ist eine regelmäßige Pflege unabdingbar. „Das schaffen wir schon!“, meinte auch Tobias Schönau (6R2), einer der eifrigen Gärtner, die regelmäßig nach dem Rechten schauen werden.