„Tag der offenen Tür“ an der Holderbergschule

Informationstag und Bildgalerie mit vielen Darbietungen und interaktiven Angeboten.

Reges Treiben herrschte am Samstag, 26. Januar an der Holderbergschule, anlässlich des diesjährigen „Tag der offenen Tür“. Vorgestellt wurden alle Fachbereiche sowie das vielfältige, pädagogische Angebot aller Schulzweige. Gemäß dem Motto: „Probieren geht über Studieren“ konnten die jungen Besucher an den zahlreichen Stationen unter anderem naturwissenschaftliche Experimente durchführen, Musikinstrumente ausprobieren, sich sportlich betätigen, Zentengle zeichnen, ein kleines Französischquiz lösen, sich erste Japanischkenntnisse aneignen und die Tiere des schuleigenen Vivariums kennenlernen. Die Eltern konnten sich derweil im persönlichen Gespräch mit den Fachlehrern über die verschiedenen Schulfächer informieren, unter Einbeziehung von anschaulichem Informationsmaterial. Im Viertelstundentakt wurden die Besucher in Kleingruppen durch die Schule geführt, wobei sie fachkundig über viele Schulaspekte informiert wurden.

In der Sporthalle hatten die Schüler der Jongliergruppen und des „Bewegte Pause Team“ mit viel Aufwand zusammen mit ihren Lehrern Peter Alexandrowitsch, Vita Chalepo und Dorothea Diehl attraktive Angebote in der Großsporthalle zusammengestellt. Waveboardfahren und Rollerfahren kamen gut bei Kindern und Eltern an und wurden intensiv betrieben, genauso wie der Umgang mit den vielen Jongliergeräten (Tücher, Teller, Bälle, Diabolos, Devil sticks...). Zum Einsatz kamen außerdem verschiedene Laufrollen, Hochstelzen sowie Ein- und Hochräder. In der kleinen Turnhalle erwartete die Kinder ein interessanter Geräteparkour.

Im Kunstraum und im Flur des A-Trakts konnten die Besucher die Kunstwerke der WP-Kurse „kreaktiv & dekorativ“ und „Kunst & Japan“ sowie des Jahresprojekts der 9G1 bewundern. Beim Zeichnen gab es vor allem Unterstützung durch die Schülerinnen der Kunstkurse.

Als „Schule mit dem Schwerpunkt Musik“ wartete der Fachbereich Musik mit einem vielfältigen Programm auf: Die Palette reichte von Einzelvorträgen, über Darbietungen in Form von Duett und Trio bis hin zu einem kleinen Konzert der Schulband. Die Besucher lauschten auf ihrem Rundgang den offenen Proben der Band- und Bläserklasse der Jahrgangsstufe 5. Außerdem konnten verschiedene Instrumente der Band- und Bläserklasen unter Anleitung ausprobiert werden. Die Musiklehrerinnen und Musiklehrer informierten zudem über die musikalische Arbeit im Rahmen der „Schule mit Schwerpunkt Musik“.

Am Japan-Stand wurden japanische Kultur-Objekte und Zeichnungen ausgestellt. Ferner informierten Fotos und Broschüren über den letzten deutsch-japanischen Schüleraustausch zwischen der Holderbergschule und der Dietzhölztaler Partnergemeinde in Shimotsuke (ehemaliger Name: Ishibashi), in Vorbereitung auf den nächsten Austausch im kommenden Jahr.

Der Stand des Fachbereichs Deutsch im B-Trakt stand ganz unter dem Themenschwerpunkt „Märchen“. Auf zwei Tischen wurden im Unterricht liebevoll gebastelte Märchenkulissen ausgestellt. Weiterhin konnten die Besucher in ausgestellten Märchenbüchern stöbern und an einem Quiz teilnehmen. Schülergruppen hatten verschiedene Darbietungen einstudiert: "Prinzessin Mäusehaut" wurde als Theaterstück aufgeführt. Die Stilform „Märchengedichte in Ultrakurzform“ kam bei „Rotkäppchen“ und „Der Wolf und die sieben Geißlein“ zum Einsatz. Vor einer kunstvoll erstellten Kulisse wurde „Schneewittchen“ aufgeführt.

Im „Mathematikum an der Holderbergschule“ präsentierten die Mathematiklehrerinnen Elemente des schuleigenen Mathematikums. Große Beliebtheit fand dabei die Knobelecke, bei der aus Holzpuzzleteilen mathematische Figuren gelegt werden konnten. Die Türme von Hanoi forderte die Besucher heraus und manch ein Besucher benötigte mehr als eine halbe Stunde, um die Türme von Hanoi zu knacken. Ihrer Kreativität freien Lauf lassen konnten die großen und kleinen Gäste in der Bauabteilung. Hier entstanden neben mathematischen Körpern auch Häuser, Brücken und Tiere.

Engagierte Siebtklässlerinnen hatten für „ihre“ zweite Fremdsprache – Französisch – einen „gâteau au chocolat“ gebacken und nahmen am Französisch-Stand die Lehrer-Rolle an, indem sie den Grundschülern die französischen Zahlen lehrten. Für kulinarische Leckerbissen hatten die Fachlehrerinnen gesorgt: die französische Kultur wurde den Besuchern anhand von „fromage“, „pain au chocolat“, „croissant“ und „brioche“ nähergebracht. Nebenbei gab es Informationen über die Angebote des Fachbereichs: Vorlesewettbewerb, Tagesfahrt nach Straßburg / Brügge sowie das France Mobil.

Für das Fach Latein warben begeisterte Zehntklässlerinnen an einem Stand, ausgestattet mit Anschauungsmaterial aus dem alten Rom und dem aktuellen Lehrwerk.

Die Kolleginnen des Fachbereichs Englisch informierten über die vielfältigen Angebote, die mit dem Fach Englisch verbunden sind. So gibt es den Vorlesewettbewerb und das bilinguale Wahlangebot ab Klasse 7 (mit Zertifikatsabschluss) sowie das Auslandspraktikum in Norwich und den Bundesfremdsprachenwettbewerb in der Klasse 10.

Im Planetarium der Holderbergschule demonstrierten die Schüler des WP-Kurses „Astronomie“ den Sternenhimmel und erklärten einige einfache Aufgaben, die Grundschüler und Eltern in der nächsten sternklaren Nacht eigenständig lösen können. Außerdem wurde mit dem Computerprogramm „Stellarium“ der Sonnenuntergang simuliert. Man blickte virtuell in die Tiefe des Weltalls, bis hin zum 2,4 Milionen Lichtjahre entfernten Andromedanebel.

Am Stand der Naturparkschule wurden verschiedene Marmeladen- und Geleesorten, hergestellt aus dem Obst der schuleigenen Streuobstwiese, angeboten und über das Projekt „Naturparkschule“ sowie den dazugehörigen WP-Kurs der Klasse 7 informiert.

Für das English Summer Camp wurde in der Mensa anhand von Informationsmaterial und einer Fotowand geworben. Der einwöchige, handlungsorientierte Sprachkurs in der letzten Sommerferienwoche erfreut sich wachsender Beliebtheit – besonders unter den Viertklässlern, die nach den Sommerferien an die Holderbergschule oder eine benachbarte, weiterführende Schule wechseln.

Im Bereich der Beratungsangebote der Schule informierte Karina Radünz über Arbeit der Schulseelsorge, die Gesprächsangebote und Beratung für Schülerinnen und Schüler, Eltern und das Kollegium sowie Andachten und Reflexionstage anbietet.

Das SOS-Team ist eine Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus neun Mitgliedern aller Beratungsinstitutionen der Holderbergschule und primär für die Planung von übergreifenden Projekten zuständig. In regelmäßigen Treffen werden zudem Fragen aus der Schulpraxis erörtert und gemeinsam Vorgehensweisen erarbeitet.

Als Schulkoordinatorin erläuterte Karina Radünz den Gästen das aktuelle Erasmus+ Projekt „Let’s read again“, welches durch die europäische Union finanziert wird. Ziel des Projekts ist die Leseförderung und der direkte Kontakt zwischen den fünf europäischen Projektpartnern und deren Schulen durch möglichst viele Teilnehmer.

Während des gesamten Vormittags standen alle Mitglieder der Schulleitung für persönliche Gespräche mit den Eltern zur Verfügung und informierten umfassend über alle Fragen rund um das Thema „Übergang in die weiterführende Schule“. Die Schulleiterin Andrea Rink zog ein sehr positive Bilanz: „Die Eltern schätzen die vielfältigen pädagogischen Angebote der Holderbergschule und das Engagement der Lehrerschaft und der gesamten Schulgemeinde. Die Schüler fühlen sich wohl an ‚ihrer‘ Holderbergschule. Dies sieht man an der Begeisterung, mit der sie heute den neuen Fünftklässlern und deren Familien ihre Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen vorgestellt haben.“

Auf der Homepage der Holderbergschule ist unter „Aktuelles“ eine Bildergalerie angelegt.