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Feierliche Verabschiedung der Abschlussklassen der Holderbergschule Dienstag, 19. Juni in der Mehrzweckhalle in Rittershausen

Als kurz nach 19 Uhr die ersten Akkorde des Liedes „Wer weiß, wohin diese Reise führt?“ – vorgetragen von der Schülerband - in der vollbesetzten Mehrzweckhalle in Rittershausen ertönten, waren alle Anwesenden gespannt auf das Programm des Abends. Nach fünf beziehungsweise sechs Jahren ging für die Abgangsklassen die Schulzeit an der Holderbergschule zu Ende.

Gruppenfoto mit der Schulleiterin, den Klassenbesten und den Moderatoren des Abends

An diesem, von den Schülerinnen und Schülern und deren Klassenlehrkräften organisierten Abend, wurden im feierlichen Rahmen die Abschlusszeugnisse ausgeteilt, überreicht durch die Klassenlehrkräfte und umrahmt von Beiträgen und verschiedenen Reden.
Die Schulleiterin, Andrea Rink, begrüßte die anwesenden Gäste und bedankte sich bei den Klassenlehrkräften für deren verantwortungsvolle Arbeit mit ihren Klassen sowie bei allen Organisatoren des Abends.
Von den 145 Schülerinnen und Schülern haben dreißig den Hauptschulabschluss erreicht; 22 sogar einen qualfizierenden Abschluss. Von den 75 Realschülern haben 28 einen qualifizierenden Abschluss erlangt. 59 Zehntklässler wechseln nach den Sommerferien an eine gymnasiale Oberstufe; 24 Schülerinnen und Schüler haben eine andere weiterführende Schule gewählt. Eine Lehrstelle treten 61 Absolventen an. Sechs Schülerinnen und Schüler haben sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr entschieden.
Die Schulleiterin wendete sich direkt an die Schüler und zeigte sich überzeugt, dass „ihr früher oder später alle euren Weg gehen werdet“, obwohl die Zukunft zunächst noch als „große Unbekannte“ erscheinen mag. Planung sei aber in jedem Fall notwendig, auch, wenn diese nicht immer ohne Abstriche umsetzbar sei.
Die Vorbereitung auf die persönliche und berufliche Zukunft an der Holderbergschule bestand nicht nur aus den Schulfächern, so Andrea Rink, sondern auch durch die Vermittlung von Eigenschaften wie „Achtung, Respekt, Rücksichtnahme, Pünktlichkeit, Teamfähigkeit, Solidarität mit Schwächeren und Zivilcourage“. Diese seien unverzichtbare Voraussetzungen für den persönlichen und beruflichen Erfolg sowie ein positives, soziales Miteinander. Abschließend wünschte die Schulleiterin viel Erfolg für die Zukunft, vor allem Glück und Gesundheit.
Nach dem Musikstück „Wunderbare Jahre“ wurden die Bürgermeister der Gemeinden Eschenburg und Dietzhölztal – Götz Konrad und Andreas Thomas – auf die Bühne gebeten. „Im Duett“ gab es „Hausaufgaben“ vom Eschenburger Bürgermeister und einen bildgesteuerten Ausblick auf den weiteren Lebensweg durch seinen Dietzhölztaler Kollegen. Götz Konrad sieht den Spruch: „Denken ist Glückssache“ als Einladung. Er versuchte die Schüler davon zu überzeugen, dass Lernen „gesund“ ist und „glücklich“ macht. Mit guten Wünschen für die Zukunft übergab er das Wort an seinen Kollegen, der anschließend das Foto eines Gipfelstürmers mit der Situation der Abgänger verglich: Einen guten Teil des Weges hätten die Anwesenden bereits geschafft, aber der Anstieg gehe nach den Ferien weiter – entweder an einer weiteren Schule oder in der Berufsausbildung. Andreas Thomas verabschiedete sich mit den Worten: „Werdet Meister und bleibt aufmerksam“.
Der Schulelternbeiratsvorsitzender,  Alexander Köhler vermittelte den Schülern die wachsende Bedeutung von „Improvisation“ und die Fähigkeit und Bereitschaft, sich auch auf unbekannte Dinge und ungeplante Situationen einzulassen und zu versuchen, etwas Produktives daraus zu machen.
Ein weiterer Höhepunkt bildete die lebendige und erfrischende Rede von Sabrina Hartzer und Sherine Kusenberger (beide 10R1), die sie mit den humorvollen Worten: „Wir sind am Ziel und die Lehrer am Ende“ begannen. Sie ließen ihre Schulzeit Revue passieren, vom Einschulungstag – abgeholt von ihren Klassenlehrern „mit Regenschirm“ - bis hin zum Abschlussabend, an dem sie ihren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern dankten für deren „Kraft, Zeit und Energie“, verbunden mit der Frage: „Wie haben Sie das mit uns eigentlich ausgehalten?“ Selbstironisch fügten sie an, dass aus den „Prinzen und Prinzessinnen jetzt Könige und Königinnen geworden sind“. Ein großes „Dankeschön“ ging von seiten der Schülerschaft auch an die Sekretärinnen, die Hausmeister, die Bibliothekarin und besonders an Herrn Martin, im Multimediapoint.
Weitere Schülerbeiträge waren musikalische Darbietungen der 10G2 und der 10R1 sowie einem kleinen Video der 10G1. Bevor die Klasse 10R3 mit „Au revoir“ den Abend ausklingen ließ, wurden noch die Klassenbesten durch die Schulleiterin  geehrt. Nina Zöllner (9H2) hat mit einem Schnitt von 1,7 das beste Zeugnis im Hauptschulzweig. In der Realschule belegt Botan Celik mit einem Durchschnitt von 1,4 den besten Platz. Und im Gymnasialzweig liegt Philipp Meister mit 1,4 an der Spitze.
Ein großes „Dankeschön“ gab es zudem für die Schulsanitäter der 10. Klassen und für deren „Chef“, Dr. Kaltenbrunner. Auch für die Moderatoren des Abends, Sherine Kusenberger (10R1) und Till Granzow (10G1) sowie Noah Hain (10G2) gab es einen langen Applaus.